![]() |
![]() |
|
Geburt im Wandel - Psychologische und physiologische Dimensionen des Kaiserschnitts und körperpsychotherapeutische Interventionen im Bereich früher Hilfen Referent: Dipl.-Psych. und Sonderpädagoge Ingo Jungclaussen, Köln
Inhalt: Fast jedes dritte Kind kommt in Deutschland inzwischen per Kaiserschnitt zur Welt. Was ursprünglich als Not-Operation gedacht war, wird inzwischen zunehmend zur gängigen Praxis, häufig ohne medizinische Indikation ("Plan-Kaiserschnitt"). Innerhalb des psychologischen Therapie- und Beratungsangebotes im Bereich früher Hilfen wächst somit auch der Anteil derjenigen Mütter und Babys/Kinder mit frühkindlichen Regulationsstörungen, mit einem Kaiserschnitt-Hintergrund. Häufig wird das komplexe und spezifische Bedingungsgefüge, welches dieses Klientel im Besonderen mit sich bringt, hinsichtlich Diagnostik und Intervention noch unzureichend berücksichtigt. Im Workshop werden diese spezifischen Kaiserschnitt-Konsequenzen (besonders bei fehlender Wehentätigkeit) in Form von psychologischen und physiologischen Besonderheiten während und nach der Geburt für Mutter und Kind vorgestellt. Hierbei werden besonders bindungstheoretische ("Oxytocin"-Thematik) und körperpsychotherapeutische Aspekte berücksichtigt. Die besonders zweckmäßige "Kaiserschnitt-Baby-Massage" nach Paula Diederichs (SchreiBabyAmbulanzen Berlin), als spezifische körperpsychotherapeutische Interventi-onsmethode für Kaiserschnitt-Babys wird vorgestellt. Die TeilnehmerInnen werden gebe-ten bequeme Kleidung mitzubringen, da wir im Workshop diese Interventionsmethode an Baby-Puppen darüberhinaus auch an uns selbst anwenden werden. Die Veranstaltung beinhaltet sowohl Seminar- als auch Workshop-Anteile. Maximale Teilnehmerzahl: 12 TeilnehmerInnen Literaturhinweise:
Dipl.-Psych. Ingo Jungclaussen. Erster Vorsitzender von Rückhalt e. V. www.rueckhalt.de Praxis für Psychotherapie und frühe Hilfen, Alte Wipperfürther Str. 14, 51065 Köln. Kontakt: info@pro-bericht.de << Zurück |
||