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VPP-Landesfachverband Hessen - Newsletter



Der Newsletter ist ein Service Ihres Landesfachverbands VPP (Redakteur H. Bauer)

Der Newsletter wird derzeit nicht mehr fortgeführt (seit 2007).


Zu den Ergebnissen der Kammerwahlen 2006:

Wie Ihnen sicher bekannt ist, haben wir mit unserer gemeinsamen Liste von BDP-Landesgruppe und VPP-Landesfachverband nicht so abgeschnitten, wie wir uns dies gewünscht hätten. Wir konnten lediglich zwei Mandate erringen: Hans Bauer und Marlies Lübber-Hagmann wurden als Delegierte der LPPKJP wiedergewählt.
Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und werden uns bemühen, uns in der weiteren Kammerarbeit erfolgreich für die gemeinsamen Ziele einzusetzen.

Lesen Sie hier einen Kommentar von Hans Bauer:

Aus Sicht des Landesfachverbandes Hessen des VPP im BDP bleibt festzustellen, dass wir das Wahlziel, die Anzahl unserer Sitze in der Kammerversammlung zu erhöhen deutlich nicht erreicht haben. Obwohl wir unter besseren Bedingungen als bei der Wahl im Jahr 2002 angetreten sind - gemeinsame Liste mit der Landesgruppe Hessen und damit keine Konkurrenz innerhalb des Verbandes, konnten wir die Anzahl unserer Sitze nicht erhöhen, beziehungsweise haben gegenüber 2002 sogar noch einen Sitz weniger in der zukünftigen Kammerversammlung.

Ebenfalls hat unsere Gesamtkonstellation „Kleeblatt“ Verluste erleiden müssen. Zu den "Kleeblattlisten" gehören außer "Psychotherapie in Hessen - VPP - BDP"  "Freier Beruf PsychotherapeutIn " (ehemaliger DPTV), "bkj - Berfusverband der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen" und "QdM - Qualität durch Methodenvielfalt". Jeder der Verbände hat einen Sitz eingebüßt und wir verfügen nicht mehr über 13, sondern nur noch über neun Sitze in der Kammerversammlung

Erfreulich ist das Abschneiden unserer Koalitionspartners „Psychodynamische Liste“ und „Psychodynamische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutie“. Die Liste der DGPT konnte ihren Einfluss in der Kammerversammlung um einen Sitz erhöhen und hat damit eine Bestätigung ihrer Politik erfahren. Die Liste des VAKJP konnte die Anzahl ihrer Delegierten halten.

Ebenfalls erfreulich ist, dass weiterhin die Listen der Kleeblattverbände gemeinsam mit den beiden psychodynamischen Listen, die in der vergangenen Wahlperiode eng zusammengearbeitet haben und die Funktionen Präsident und Vizepräsident besetzten, über eine rechnerische Mehrheit in der Kammerversammlung verfügen, und damit eine Koalition zwischen diesen Verbänden möglich ist.

Ebenfalls positiv wird die konstant hohe Wahlbeteiligung von unserer Seite wahrgenommen. Mit etwa 70% war die Wahlbeteiligung fast identisch mit der im Jahre 2002.

Von unserer Seite mit ausgesprochener Besorgnis wird das gute Abschneiden der Liste sechs, „ VT-AS“ zur Kenntnis genommen. Diese Liste hat die Wahlauseinandersetzungen mit sehr klaren Aussagen zur Beitragssenkung durch Reduktion der Aktivitäten der Kammer geführt. Sie hat somit Ressentiments gegenüber der Kammer gebunden und sich ein Protestpotenzial gegenüber der Kammer überhaupt erschlossen. Dem neuen Vorstand wird die Aufgabe zuteil werden, noch mehr Anstrengungen darauf zu verwenden, vom Nutzen der Kammer für alle Kolleginnen und Kollegen zu überzeugen.

Die Wahlergebnisse und die Ergebnisse der Vorstandswahlen anlässlich der konstituierenden Kammerdelegiertenversammlung am 29. 06. 2006 finden sie auf der Homepage der LPPKJP:
www.psychotherapeutenkammer-hessen.de

 

Ausgaben unseres Newsletters aus unserem E-mail-Verteiler (Nr. 3 und Nr. 4, beide Juni 05) finden Sie mit einem Klick hier:

Newsletter Nr. 3 (PDF)

Newsletter Nr. 4 (PDF)

Die in den Newslettern erwähnten Anlagen können Sie bei unserer Geschäftsstelle per E-mail anfordern; sie bekommen sie dann zugeschickt. (bdp-hessen@t-online.de)

Newsletter Nr. 5

Mitgliederrundbrief   05 -   24. Juli 2005

Newsletter Nr. 6 (21. 08. 05):

FAQ zu: EBM 2000 Plus

Newsletter Nr. 7
(01. 09. 05)


Bericht von Uta Cramer-Düncher aus der Psychotherapeutenkammer und der KV-Politik (Stand Anfang Juli 05)


Newsletter Nr. 8 (14. 10.2005)


Newsletter Nr. 9 (25. 11. 2005):


Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

Es ist etwas länger als einen Monat her, dass wir Sie mit Hilfe dieses Mediums informiert haben. Einiges hat sich in der Zwischenzeit ereignet, worüber wir Sie nun informieren möchten. Folgende Themen möchten wir ansprechen:

1. Altersversorgung / Versorgungswerk
2. Delegiertenversammlungen der Psychotherapeutenkammer Hessen
3. Bundespsychotherapeutenkammer
4. KV Angelegenheiten

1. Altersversorgung/Versorgungswerk
Im August letzten Jahres hat die Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen beschlossen, dem „Psychotherapeutenversorgungswerk“ beizutreten. Wir haben damals extra eine außerordentliche Delegiertenversammlung abgehalten, weil uns vom Ministerium - sehr vage, aber nicht aussichtslos - die Hoffnung gemacht wurde, es könne noch in 2004 zum Abschluss eines Staatsvertrages kommen. Für 2005 wurde uns dieser Abschluss von allen Beteiligten als völlig problemlos dargestellt. Auf unsere regelmäßigen Nachfragen im Ministerium hin wurde uns jedes Mal mitgeteilt, dass die Sache ordnungsgemäß ihren Gang gehe. Unruhig wurden wir nach der Sommerpause, da wir eigentlich auf einen Abschluss des Staatsvertrages noch vor der Sommerpause gehofft hatten. Hier wurde uns dann mitgeteilt, dass dies ein fest definierter Verwaltungsablauf sei, der eben seine Zeit brauche. Wir standen dann in intensiven Verhandlungen mit dem Ministerium, während derer uns deutlich wurde, dass dieser Abschluss in 2005 eben doch keine Selbstverständlichkeit ist. Erst vor einigen Tagen wurde uns klargemacht, dass Lesungen und damit Beschluss im hessischen Landtag erst im Dezember erfolgen können und die formale Regelung so beschaffen sei, dass das Inkrafttreten erst zum 1. Januar 2006 erfolgen würde. Trotz aller Bemühungen unsererseits ist hieran nichts zu ändern. Wir halten das für katastrophal. Sowohl mancher von uns im Vorstand des VPP Hessen, als auch wohl viele von Ihnen, haben damit gerechnet, über Einzahlungen in das Versorgungswerk Steuerbelastungen, die durch die Nachzahlungen entstehen, reduzieren zu können. Ganz abgesehen davon, dass hierdurch ein weiteres Jahr zum Aufbau einer Altersversorgung verloren geht. Allerdings können wir trotz aller Anstrengungen nichts mehr ändern. Wir mussten erkennen, dass Abläufe in Ministerien ihrer eigenen Gesetzlichkeit unterliegen, die bezüglich mancher Gesichtspunkte nur schwer oder gar nicht von uns zu beeinflussen sind.

2. Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen

2.1. Internettherapie
Ein vieldiskutierter Punkt bei der Erstellung der Berufsordnung in der Psychotherapeutenkammer Hessen war die Einstellung zur Durchführung internetgestützter Therapien. Während ein Teil der Delegierten der Meinung war, dass hier ein neues Medium entstanden sei, das eine neue Form der Durchführung von Therapie ermögliche, war die Meinung anderer Kolleginnen und Kollegen, dass eine Psychotherapie lege artis nur im persönlichen Kontakt durchzuführen sei. Für die Berufsordnung wurde dann der Kompromiss gefunden, die Durchführung von Psychotherapien ausschließlich über Internetkontakt, ohne persönliche Begegnung, zu verbieten, jedoch die Möglichkeit von Erprobungsregelungen im Rahmen von Forschungsprojekten zu schaffen. Die Delegierten fühlten sich jedoch bezüglich dieser Materie zu wenig informiert, um qualifizierte Entscheidungen zu treffen. Aus diesem Grunde wurde in der vorletzten Delegiertenversammlung beschlossen, für die nächste Delegiertenversammlung eine Anhörung zu diesem Thema durchzuführen. Diese fand dann am 4. November 2005 im Rahmen der 12. Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen statt. Zwei Experten, die auch auf diesem Gebiet forschen, wurden angehört. Die Details sind auf der Homepage der Kammer abzurufen. Dass unsere Entscheidung, Therapien, die ausschließlich über Internetkontakt geführt werden, als reguläres Behandlungsangebot zu verbieten, jedoch Gelegenheit zur Forschung auf dem Gebiet zu ermöglichen, recht weise war, wurde als Ergebnis der Anhörung für die Mehrheit der Delegierten klar. Es wurde dann beschlossen, keine Veränderung der Berufsordnung aufgrund der Erkenntnisse der Anhörung durchzuführen. Anscheinend steckt das Ganze noch etwas in den Kinderschuhen. Es scheinen sich Möglichkeiten zu einem niederschwelligen Angebot zu eröffnen, jedoch sind die Auswirkungen, gerade auf die von uns favorisierten, die Beziehung betonenden Therapieformen, nicht abzusehen.

Bedeutsam war die Anhörung auch deswegen, weil auf der Bundesebene die Musterberufsordnung in der Diskussion ist und demnächst verabschiedet werden soll. Die hessischen Delegierten bei der Bundespsychotherapeutenkammer sind sich im Wesentlichen darüber einig, dass die Formulierungen in unserer Berufsordnung auch tauglich wären, in die Musterberufsordnung aufgenommen zu werden.

2.2. Kammerbeitrag
Vorab sei hier bemerkt, dass der jeweilige Haushalt der Kammer in den Mitgliederbereich der Internetseite der Kammer eingestellt wird und von jedem Kammermitglied dort einsehbar ist. Eine Menge an Rechnerei gab es im Vorfeld der Delegiertenversammlung bei der Erstellung des Haushaltes der Kammer für 2006. Der Wille aller Beteiligten war, die Ausgabenseite des Kammerhaushaltes stabil zu halten. Wir konnten aber damit rechnen, dass manches der niedergelassenen Mitglieder der Kammer über die erste Rate der Honorarnachzahlungen für die vergangenen Jahre ein höheres Einkommen erreichen und darüber bezüglich des Kammerbeitrages in eine höhere Beitragsklasse aufsteigen würde. Die Frage war nur, auf wie viele Mitglieder in welcher Höhe dies zutreffen und wie sich dieses auf die Einnahmenseite des Kammerhaushaltes auswirken würde. Klar war, dass wir uns bezüglich der Rücklagen in einer soliden Situation befinden. Eine Erhöhung der Rücklagen erschien nicht notwendig. Es wurde versucht, eine Abschätzung zu treffen, in wieweit sich die Beitragseinnahmen der Kammer - bei unveränderter Beitragsordnung - durch die Nachzahlungen erhöhen würden. Die Schätzung ergab, dass man seriös insgesamt eine Beitragsklasse absenken könnte. Dies wurde von der Geschäftsstelle berechnet und kalkuliert. Der Antrag, so zu verfahren, wurde dann von Hans Bauer eingebracht.

Noch am Tag der Delegiertenversammlung wurde dann von anderen Gruppierungen ein Antrag eingebracht, den Kammerbeitrag pauschal um 10 % abzusenken. Ohne dass dieses konkret gerechnet worden war, war abzusehen, dass dies nur über einen erhöhten Zugriff auf die Rücklagen durchführbar wäre. Das heißt, wir hätten damit in 2006 einen Großteil unserer angesparten Mittel verbraucht. Eine deutliche Beitragserhöhung in 2007 oder spätestens 2008 wäre unvermeidlich geworden. Die meisten der Delegierten haben dieses dann als das eingeschätzt, was es auch war, nämlich ein wahlkampftaktisches Vorgehen. Es wurde auch von diesen Gruppierungen an keinem Punkt der Ausgabenseite der Kammer eine Einsparung verlangt, die Beitragsreduktion wäre ausschließlich über den Zugriff auf die Rücklagen finanziert worden. Der Antrag wurde dann auch abgelehnt und der Antrag auf moderate Beitragsabsenkung um eine Klasse wurde beschlossen. Der Höchstbeitrag beläuft sich somit im nächsten Jahr auf 680 €, jedes Mitglied „rutscht“ über die neue Beitragstabelle eine Klasse niedriger als im Vorjahr.

Bei dieser Delegiertenversammlung wurden weiterhin Änderungen bei der Fortbildungsordnung beschlossen. Auf Empfehlung des Fortbildungsausschusses wurde die Ordnung dahingehend verändert, dass es Obergrenzen für einzelne Bereiche nur noch für den Bereich des Selbststudiums von Fachliteratur gibt. Viele Kolleginnen und Kollegen waren auf uns zugekommen mit der Bitte, den Beginn des Nachweiszeitraumes vorzuverlegen. Für die Kammer ist dies schwierig, da es im Nachhinein, und teilweise nach Verstreichen längerer Zeiträume, äußerst schwierig wäre, die Qualität einzelner Fortbildungsveranstaltungen zu überprüfen. Ein Kompromiss wurde dahingehend gefunden, dass zumindest Fortbildungsveranstaltungen, die zuvor von einer Ärztekammer zertifiziert wurden, nun ab dem Jahr 2002 anerkannt werden können.

Ebenfalls erwähnenswert erscheint ein Antrag von Mitgliedern des Ausschusses für Wissenschaft und Forschung bezüglich Versorgungsforschung, der von der Delegiertenversammlung beschlossen wurde. Der Hintergrund ist hier, dass aktuelle psychotherapeutische Forschung im Wesentlichen sehr auf Evidenzbasierung abhebt und sehr einseitig in Richtung eines bestimmten psychotherapeutischen Ansatzes - nämlich eines verhaltensmedizinisch orientierten - gerichtet ist. Hier sollte aus unserer Sicht ein Gegengewicht gesetzt werden. Selbstverständlich ist den Delegierten der Kammer klar, dass wir mit unseren bescheidenen Mitteln jetzt keine groß angelegten Forschungsvorhaben anstoßen können, aber es soll ein Signal in eine bestimmte Richtung, besonders auch in Richtung Bundespsychotherapeutenkammer, gesetzt werden.

Beschlossen wurde weiterhin, eine speziell auf die Belange der Angestellten ausgerichtete Tagung zu veranstalten, da im nächsten Jahr kein hessischer Psychotherapeutentag stattfinden soll. Auch hier sind die Dinge im Umbruch. Zu nennen ist der KTL (Katalog therapeutischer Leistungen), der zurzeit revidiert wird und einen maßgeblichen Einfluss auf die Berufstätigkeit der in Kliniken tätigen Kolleginnen und Kollegen nimmt, sowie der neue Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, der den alten BAT ablösen soll und kurz vor dem Abschluss steht.

3. Bundespsychotherapeutenkammer
Wie Ihnen wahrscheinlich bekannt ist, ist der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, Detlef Kommer, im Sommer tragisch verstorben. In der Folgezeit ist der Vizepräsident, Dr. Lothar Wittmann, aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Zuvor hatte es deutlich wahrnehmbare Konflikte zwischen dem Bundesvorstand und den Präsidenten der Landeskammern gegeben. Diese mündeten in einen von sehr vielen Präsidenten unterstützten Antrag auf Änderung der Satzung der Bundespsychotherapeutenkammer in der Hinsicht, dass den Landeskammern mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten eingeräumt werden sollten. Nach dem Tod Herrn Kommers und dem Rücktritt Herrn Wittmanns waren Nachwahlen notwendig geworden. Für die Position des Präsidenten kandidierten die bisherige Stellvertreterin Frau Monika Konitzer und der Präsident der Psychotherapeutenkammer Hamburg, Rainer Richter. Mit deutlicher Stimmenmehrheit wurde Herr Richter gewählt. Spannend gestaltete sich die Nachwahl für die Position der/des Vizepräsidenten/Vizepräsidentin. Erst im vierten Wahlgang fiel die Entscheidung zu Gunsten von Hans Bauer. Frau Konitzer und Herr Könning - der gegen Herrn Bauer kandidierte - genossen die Unterstützung der Mehrheitsverbände DPTV, Vereinigung und DGPT. Herr Richter und Herr Bauer wurden von einer größeren Gruppe der Präsidentinnen und Präsidenten der Landeskammern unterstützt und von anderen Gruppierungen. Insofern kann man die Wahlen als Machtkampf zwischen den Verbänden, insbesondere der inzwischen aus DPTV und Vereinigung zusammengeschlossenen „Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung“ auf der einen Seite und die Eigenständigkeit der Kammern unterstützenden Gruppierungen auf der andern Seite interpretieren. Die Zusammensetzung des neuen Vorstandes hat sich unter mancherlei Hinsicht verändert. Rainer Richter und Hans Bauer haben deutlich mehr Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Landeskammern signalisiert. Auch bezüglich der Verfahren und der politischen Schwerpunktsetzung soll die Politik des Bundesvorstandes modifiziert werden. Näheres hierzu können Sie inzwischen auch der neuen Ausgabe von Report Psychologie entnehmen.

4. Honorare / KV
Wir beziehen diese Informationen von Michael Ruh, der für die Liste Kleeblatt Mitglied der Abgeordnetenversammlung der KV Hessen ist und auch Mitglied des beratenden Fachausschusses. Wir hatten berichtet, dass die KV keine Zahlen zur Berechnung der Nachzahlungen zur Verfügung gestellt hatte, und deswegen weiterhin empfohlen, Widersprüche einzulegen beziehungsweise Klagen einzureichen. Inzwischen wurden von Seiten der KV Zahlen vorgelegt, aufgrund derer sich die Vermutungen erhärtet haben, dass bei Abzügen vom Vergleichsarzthonorar und bei der Festsetzung der Praxiskosten die KV Hessen Entscheidungen zu unserem Nachteil getroffen hat, die durch den Beschluss des Bewertungsausschusses nicht gedeckt sind. Wir empfehlen also weiterhin, die Widersprüche gegen die Honorarbescheide der vergangenen Quartale aufrechtzuerhalten.

Ob Sie Klage erheben gegen den Widerspruchsbescheid, müssen Sie nach wie vor für sich selbst entscheiden. Wir empfehlen, dieses zu tun, wobei die dann jedes Quartal aufs Neue anfallenden Gerichtsgebühren zu bedenken sind.

Ich bitte um Verständnis dafür, dass diese Information recht lang geraten ist, es hat sich allerdings auch relativ viel ereignet.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Bauer